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Der Görlitzer Unternehmerverband tritt für eine Reduzierung des Satzes von beispiellos hohen 450 auf gemäßigte 390 Prozent ein. Dabei schlagen wir ein Stufenmodell, also eine Senkung in mehreren Schritten vor.

Mussten die Stadträte zum Zeitpunkt der Erhöhung zum Haushaltsjahr 2007 wegen des chronischen Haushaltsdefizites der Stadt Görlitz und aufgrund entsprechender Auflagen der kommunalen Finanzaufsicht diese Erhöhung beschließen, gibt es seit dem Ende der Konsolidierungsmaßnahmen seit mehreren Jahren keinen Grund, diese Zwangserhöhung beizubehalten. Der Vorstand hat mit dem Oberbürgermeister Ende 2015 und zwischen Dezember 2016 und heute mit allen Fraktionsvorständen des Görlitzer Stadtrates Gespräche geführt. Während der Oberbürgermeister Siegfried Deinege (ehemals Manager in der Bombardier- Gruppe) und der Vorsitzende des Wählervereins Bürger für Görlitz (zugleich Bürgermeister der Stadt und ehemaliger Intendant des Gerhart- Hauptmann- Theaters) Dr. Wieler und dessen Fraktionsvorsitzender Dr. Weidle jede auch nur geringe Senkung ablehnten, um ehrgeizige soziale und kulturelle Projekte voranzutreiben, haben die Fraktionen der CDU und der FDP/SPD/Zur Sache zum Ausdruck gebracht, dass eine Senkung überfällig ist und befürwortet wird, um den Standort Görlitz für Gewerbeansiedlungen wettbewerbsfähig zu machen. Auch die Fraktion die LINKE sprach sich für eine Senkung aus, unter dem Vorbehalt, dass soziale Belange nicht zu kurz geraten. Die abschließende Stellungnahme der GRÜNEN wird zum Ende des Monates erwartet. Daran anschließend wird unser Verband eine umfassende Darstellung veröffentlichen.